Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Nach einem Jahrzehnte zurückliegenden Ereignis dem „Turing Zwischenfall“ wurde jegliche Form künstlicher Intelligenz verboten. Ein kurz darauf grassierender Virus dezimierte die Erdbevölkerung so stark, dass mittlerweile anstatt Über- eher Unterbevölkerung und der daraus folgende Verfall der urbanen Strukturen ein großes Problem sind. Der voranschreitende Klimawandel ließ Küstenstädte wie Miami und Venedig im Meer versinken und machte andere Regionen infolge der steigenden Temperaturen unbewohnbar. Die Ziele vieler Auswanderer sind wegen ihres angenehmen Klimas nun Norwegen und Sibirien.

Die Technik hat sich weiterentwickelt und die Menschen leben in einer Welt des schönen Scheins. Digitale Netze umspannen die Erde und überdecken mit holographischen Bildern alles Hässliche. Für die Menschen ist die Veränderung ihres Aussehens mittels „Holomasques“ zum Grundrecht geworden. Wer die oft traurige Wirklichkeit, den „Nacked Space“ sehen möchte, benötigt eine Spezialbrille, mit der man bestimmte Ebenen des „Holonets“ ausblenden kann.

Außerdem gibt es für Wohlhabende die Möglichkeit, vorübergehend den Körper zu wechseln. Dazu wird das Gehirn gescannt, digital reproduziert und teilweise durch einen kleinen Quantencomputer ersetzt. Dann werden die sogenannten „Cogits“ in künstliche Körper (Gefäß) hochgeladen. Wer sich in dem Gefäß verbirgt, ist für die Mitmenschen nicht ersichtlich. Doch die Sache hat einen Haken: Spätestens nach 21 Tagen muss das „Cogit“ zurück in den Stammkörper, sonst erleidet das Gehirn einen Zusammenbruch (= den Brainchrash) und die Person stirbt.

Hier kommt nun der neue Held des Autors ins Spiel. Galahad Singh ist ein homosexueller Privatdetektiv mit depressiven Schüben und einer Vorliebe für Jazz. Er hat sich darauf spezialisiert verschwundene Personen aufzuspüren. Aufgrund der großen Migrationsbewegung und der Tarn- und Körperwechselmöglichkeit sind viele Menschen unauffindbar und die Berufsgruppe der „Quästoren“ ist gut im Geschäft.

Galahad erhält den Auftrag die verschwundene Softwarespezialistin Juliette Perotte zu finden. Während sie beruflich ein sicheres Verschlüsselungsverfahren zum Upload der Cogits entwickelt hat, suchte sie in ihrer Freizeit nach einer Methode um den „Brainchrash“ abzuwenden. Wenn es gelingt das Geheimnis um die Verbindung von Körper und Geist (= das Déscartes-Rätsel) zu lösen, dann ist auch ein ewiges Leben möglich.  Der Detektiv steht nun vor der Frage, ob es sich bei dem Verschwinden von Juliette um einen Fall von Industriespionage handelt oder ob vielleicht etwas ganz anderes dahinter steckt. Denn er erkennt bald: Die Computerexpertin wurde bei ihren Forschungen von Unbekannten unterstützt.

In einem zweiten Handlungsstrang erwacht auf der Krankenstation einer einsamen Insel eine Frau. Sie hat keine Ahnung, wie sie dorthin gekommen ist, noch weshalb sie dort ist. Sie findet jedoch Aufzeichnungen, die ihr verraten, dass sie auf der Insel bereits mehrere Male gestorben und wieder aufgewacht ist. Ebenso wie ihre Vorgängerinnen macht sie sich daran das karge Eiland zu erkunden.

Der Detektiv wird den Fall, der ihn bis in den Asteroidengürtel führt, schließlich lösen, doch wie die Geschichte danach weitergeht, das bleibt unserer Fantasie überlassen.