Am 10. November 2017 um 19.00 Uhr lädt die Stadtbibliothek Kirchheimbolanden alle Interessierten zu einer heiteren Lesung mit Ulrike und Wolfgang Piechota ein.

Die Schriftstellerin Ulrike Piechota liest aus ihrem Werk „Hier stehe ich in Luther-Socken“ kurzweilige und beschwingte Geschichten. Sie rechnet ironisch-satirisch mit dem Luther-Hype des Reformationsjubiläums und seinen kommerziellen Auswüchsen ab. Dabei werden der Reformator und seine Frau kurzweilig auf verschiedenen Parkbänken wieder entdeckt.

Als Kontrastprogramm zeichnet Wolfgang Piechota anhand von Quellen die Lebensreise des großen Reformators nach und beleuchtet

Den befreiten Bruder Martin, der sich aus konventionellen Glaubenstraditionen löst und die Freiheit des Evangeliums neu entdeckt

Den zornigen Reformator, der einer Welt von Teufeln und Widersachern entgegentritt und aus den Scherben der alten eine neue Kirche zu bauen versucht

Den melancholischen Luther, der mit sich und dem Herrn Christus ins Reine zu kommen sucht.

Beide Aspekte, der Humor und das Nachdenken, ergänzen sich zu einer Entdeckungstour, die nicht immer den üblichen Spuren des Reformations-Jubiläumsjahres folgt. Überraschendes inbegriffen!

Dauer: etwa 90 Minuten; Der Eintritt ist frei; Um Voranmeldung wird gebeten

Ulrike Piechota, geboren in Zeitz, ist Schriftstellerin und Musikerin. Sie ist mit dem Theologen Wolfgang Piechota verheiratet. Mehr als 30 Kinder- und Jugendbücher, Satiren, Märchen und Romane hat sie bis heute veröffentlicht. Mit Ihrem Buch "Syrische Spuren" war sie bereits im Mai, während der diesjährigen Donnersberger Literaturtage, zu Gast in der Stadtbibliothek Kirchheimbolanden.

Kurzinfo zum Buch

Luther-Kekse, Luther-Socken, Luther-Talkshows und Luther Pilgerwege: Die Auswüchse des Luther-Hypes werden in diesem Buch humorvoll auf die Schippe genommen - vom Reformator höchstselbst! Denn Martin Luther und seine Frau Katharina haben eine Zeitreise ins Jahr 2017 unternommen. Dabei vergeht ihnen fast Hören und Sehen. Luther kommentiert vieles in starken Worten, während seine Frau beschwichtigt. Schließlich wird in diesem Lutherjahr auch manche ungewöhnliche Idee zur Ökumene geboren. Und auch sonst ist es sehr unterhaltsam, dem Volk »aufs Maul zu schauen«.